Kürbis – Kürbissuppe – Schmeckt lecker & ziert den Garten

Gartenkürbis

Im Herbst dreht sich alles um den Kürbis. Der Gartenkürbis ist Nutzpflanze und eine Zierde in jedem Garten. Cucurbita lautet sein wissenschaftlicher Name und die Verwendung des leckeren Gemüses geht bis etwa zehn Jahrtausende vor Christus zurück. Schon seinerzeit wurden Kürbisse kultiviert und spielten eine wichtige Rolle für die Ernährung. Der gelb-orangefarbene Kürbis reift im Herbst vollständig heran und wird von Kürbisfans in der Küche für viele Gerichte verwendet und dekorativ eingesetzt.

Kultivierte Kürbisarten

Zur Familie der Kürbisgewächse gehörend und der Unterfamilie Cucurbitoideae untergeordnet, wird die große Kürbisfamilie in fünf Arten aufgeteilt:

  • Cucurbita argyrosperma
  • Gartenkürbis
  • Riesenkürbis
  • Moschuskürbis
  • Feigenblattkürbis

Der wichtigste Kürbis ist der Gartenkürbis, weil sein Fruchtfleisch äußerst schmackhaft ist und er sich hierzulande recht einfach anpflanzen lässt.

Regional trägt der Gartenkürbis viele unterschiedliche Namen. Einige davon:

  • Kürbeiz
  • Kerbes
  • Flaskenappel

Zur Verwendung als Gemüse eignen sich nur kultivierte Kürbisse wie Gartenkürbis oder Hokkaido. Wild wachsende Kürbisgewächse weisen einen sehr hohen Cucurbitacin-Gehalt auf, so dass die Bitterstoffe das Fleisch unkultivierter Kürbisse ungenießbar macht.

Gartenkürbis anpflanzen: So geht´s richtig

Bevor der Kürbis ins Freiland umgesiedelt wird, erfolgt im April die Aussaat in Blumentöpfen. Der getrocknete Kürbiskern wird im Topf mit Aussaaterde ausgesät und auf der sonnigen Fensterbank vorkultiviert. Die Umsiedelung ins Freiland erfolgt erst, wenn die Außentemperatur stabil über 5 °C bleibt.

Cucurbita maxima, der krautig und einjährig wachsende Gartenkürbis, kam Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa und stammt aus Ländern mit tropischen Temperaturen. Daher braucht das leckere Gartengemüse einen Standort, der warm und windgeschützt ist. Er kommt mit wenig Wasser aus, darf jedoch nicht austrocknen und der Gartenkürbis verträgt keine Staunässe. Damit der Gartenkürbis sich prächtig entwickelt, sollte die Erde vor dem Einpflanzen ins Freiland mit Kompost angereichert werden. So erhält die Kürbispflanze ausreichend Nährstoffe, die für prächtiges Wachstum notwendig sind.

Von Juni bis August bildet sich die auffällige Trichterblüte aus. Mit einem Durchmesser von etwa 10 cm lockt die wunderschöne Kürbisblüte nützliche Insekten an. Vor allem Hummel und Biene nehmen die kräftig sonnengelb leuchtende Kürbisblüte dankbar an, die täglich rund 28 mg Zucker produziert und für die Insekten sehr nahrhaft ist.

Den Kürbis richtig einlagern

Kürbisse können bereits im Sommer, aber auch bis in den Winter geerntet werden und eigenen sich zum Einlagern. Als Sommerkürbis geerntet ist die Haltbarkeit etwas geringer, weil die Schale noch nicht so dick ist. Bei einer Luftfeuchtigkeit von etwa 90 % und einer Lagertemperatur zwischen 7 und 10 °C ist der Sommerkürbis 3 Monate lagerfähig.

Obwohl der ausgereifte Kürbis durchaus vereinzelt niedrige Temperaturen verträgt, sollte die Ernte spätestens dann erfolgen, wenn die Außentemperatur unter 10 °C fällt, da sonst die Gartenfrucht Schäden davon trägt. Der Winterkürbis wird unter gleichen Bedingungen wie der Sommerkürbis gelagert, kann jedoch durch seine starke Kürbisschale für etwa ein halbes Jahr eingelagert werden.

Wofür wird der Gartenkürbis verwendet?

Die Kürbispflanze ist eine Augenweide im Garten. Zuerst setzt die schöne Kürbisblüte tolle Akzente, später die Kürbisfrucht selbst, die so manchen Gärtner dazu veranlasst, möglichst den größeren Kürbis heranzuziehen als der Nachbar.

Nach der Kürbisernte findet das leckere Gemüse seine Verwendung als Dekoration oder in der Küche. Die vielen Rezepte reichen von Ofengerichten mit Kürbis, Kürbispüree, Kürbismarmelade, süßen oder herzhaften Kürbissnacks bis hin zu dem Klassiker schlechthin – der cremigen Kürbissuppe.

Rezept Exotische Kürbissuppe

Diese Zutaten benötigen Sie für die raffinierte Kürbissuppe

  • 800 g Kürbisfleisch (Gartenkürbis oder Hokkaido)
  • 3 Kartoffeln
  • 1 Gemüsezwiebel
  • 1 Peperoni
  • frischer Ingwer gewürfelt
  • 700 ml Gemüsebrühe
  • 400 ml Kokosmilch
  • Olivenöl
  • Salz
  • Pfeffer
  • Curry

Zubereitung Kürbissuppe

Lösen Sie das Kürbisfleisch aus der Gartenfrucht und hacken es grob. Kartoffeln schälen, würfeln und waschen. Die Zwiebel schälen, fein würfeln und in 2 Esslöffel Olivenöl vorsichtig dünsten. Die Zwiebeln mit der Gemüsebrühe ablöschen. Kartoffeln, Peperoni, Ingwer und das Kürbisfleisch hinzugeben und die Suppe köcheln lassen, bis alle Zutaten weich sind. Anschließend mit dem Pürierstab zu cremiger Konsistenz pürieren. Die Kokosmilch erst zum Schluss dazugeben, aber nicht mitkochen. Vor dem Servieren mit Salz, Pfeffer und Curry abschmecken.

Der Gartenkürbis als Dekoration

Der Halloweenkürbis ist eine Tradition aus Amerika, die uns Europäer begeistert und deshalb übernommen wurde. Im Oktober werden Kürbisse ausgehöhlt, in die Kürbisschalen werden Gesichter geschnitten, die in der Nacht durch Teelichter erhellt werden. Kleinere Zierkürbisse können im Garten oder im Haus mit weiteren herbstlichen Deko-Elementen drapiert werden, um den Sommer zu verabschieden. Weidenkörbe, Gräser, Hölzer, Kastanien und bunte Textilbänder lassen sich hervorragend mit dem Kürbis arrangieren und zu einer schönen Herbstdekoration kombinieren.

Weitere tolle Seite mit vielen Rezepten: http://www.essen-und-trinken.de/kuerbis

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