Die Alternative zum Holzkohlegrill: Garen mit Gas

Kürzlich habe ich berichtet über das im Grunde recht ausschweifende Thema des Grillens. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass nach der Veröffentlichung des Artikels sogar SMS ankamen bei mir in denen stand: „Toll, DANKE auch, nun habe ich Appetit!“ :) und weil das so ist, habe ich mich abermals damit befasst, denn es gibt Leser, denen das Grillen auf Holzkohle sprichwörtlich Bauchschmerzen bereitet. Daher geht es heute zwar nochmals ums Grillen, aber dieses Mal nehme ich die Gasgrill-Variante näher unter die Lupe. Ob diese Methode, Fleisch zu garen wirklich deutlich gesünder ist und ob Steaks und Co vom Gas-Grill ebenso köstlich schmeckt, ist hier die Frage. Zudem ist ein Holzkohle-Grill schnell besorgt, doch worauf musst Du eigentlich beim Kauf eines Gas-Grills achten? Und statt Holzkohle gilt es dann ja, Lavasteine und Gas nach zu kaufen.

Was muss ich bei der Anschaffung eines Gas-Grills beachten?

Klar ist, dass der Anschaffungspreis immer zunächst ins Gewicht fällt. Ich habe mich umfassend damit beschäftigt, wie die Preis- und Qualitätsspanne so liegt. Wichtig ist, dass der Grill nicht ewig braucht, um heiß zu werden.

Das bedeutet zugleich, dass es nicht unwichtig ist, wie groß der Grill ist. Wenn Du eher „nur“ mit Deiner Familie grillst, brauchst Du kein riesiges Gerät, was dann folglich auch effizienter arbeitet.

Der geschmackliche Vergleich: Holzkohle und Gas-Grill

Zugegebenermaßen schmeckt meines Erachtens das Grillgut vom Holzkohle-Grill deutlich aromatischer. Ich bin allerdings auch persönlich ein deutlicher Fan von diesem typisch rauchigen Geschmack. Hierbei bedarf es, wenn es nach mir geht, keinen wirklich kostenintensiven Holzkohle-Grill.

Beim Gas-Grill, den ich testete, war die Handhabung zunächst etwas ungewohnt: Ich entschied mich für die Variante mit Lava-Steinen.

Die laufenden Kosten

Die Anschaffungskosten liegen, grob gesagt, zwischen 80 und X Euro. Ab etwa 80 Euro im Anschaffungspreis gehen qualitativ hochwertige Gas-Grills los. Nach oben hin ist keine Grenze gesetzt, aber mehr als 600 Euro auszugeben ist sinnfrei. Über die genauen Preise kannst Du Dir hier einen eigenen Überblick verschaffen.

Wenn Du weiterhin Lavasteine verwenden möchtest, liegt der Preis für ein Nachfüllpäckchen, womit Du wieder 20 Mal grillen kannst, bei etwa 10 Euro im Schnitt. Ich gehe hierbei von einer Füllmenge von 3 Kilogramm aus.

Mit Keramik-Briketts fährst Du etwas unkomplizierter, denn hier fehlen die Poren in den Steinen, die das Fett regelrecht aufsaugen. Die glatten Steine lassen sich deutlich besser reinigen und somit folglich auch länger bzw. öfter verwenden. Für etwa 40 Stück zahlst Du im Handel im Schnitt 23 Euro. Stichflammen werden zudem durch diese Variante vermieden.

Zur Reinigung benötigst Du in aller Regelmäßigkeit heißes Wasser und etwas Fettlöser. Hier sind die Kosten allerdings verschwindend gering.
Die Gasflasche, wenn Du Dich für eine Füllmenge von 5 Kilogramm entscheidest, kostet Dich die Flasche selbst einmalig etwa 30 Euro und das Nachfüllen 10 Euro im Schnitt. Und mit dieser Menge an Gas kannst Du viele gemütliche Grillabende verbringen.

Auf ein Feuerzeug mit langem Griff konnte ich beispielsweise verzichten, weil der Anzündeffekt über die Steuerung des Grills an sich ging. Das wiederrum würde ich nicht missen wollen, weil das einfach eine so saubere und einfache Handhabe darstellt.

Der Umgang mit Gas

So sehr anders ist das Grillen mit Gas im Gegensatz zum Holzkohle-Grill gar nicht. Es gibt meist mehrere Hitzequellen, sodass Du selbst entscheiden kannst, ob Du direkt oder indirekt grillen möchtest.

Die Feuerquellen geben das Gas frei, der Grund des Grills wird ausgelegt mit Lava-Steinen oder keramischen Briketts. Diese werden heiß bis zur Glut, zudem kannst Du dann auch den Deckel des Grills schließen, um eben nicht offen zu grillen.
Dass Du den Gashahn wieder abdrehst, wenn Du fertig bist damit, im Freien zu grillen, sollte selbstverständlich sein.

Der Reinigungsaufwand

Über diese Lavasteine kommt dann ein Rost, auf dem Du dann das Grillgut platzierst. Stark tropfende Marinade wird auf den Lavasteinen landen, das lässt sich sowieso nicht vermeiden. Das Fett und die Gewürze, die auf die Lavasteine tropfen, brennen sich natürlich fest, denn man verwendet die Steine ja mehrfach hintereinander. Sollten sie stark zu rauchen beginnen, gehören sie mindestens gereinigt, wenn nicht sogar getauscht gegen Neue.

Was ich schwierig fand war, dass dieses Fett sich nun mal in den Poren der Steine festsetzen. Ich fuhr damit ganz gut, die Steine in möglichst heißem Wasser einzulegen und etwas fettlösendes Spülmittel dazu zu geben. Ich ließ das Ganze zunächst einweichen und spülte die Steine dann mit klarem Wasser nach. Keramik-Briketts hingegen sind von der Oberflächenstruktur her deutlich glatter und somit pflegeleichter. Nach max. 20 Grillsessions gehören die Lavasteine ausgetauscht.

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