Kärcher Fenstersauger Test – Kärcher WV 5 Premium

Kärcher Fenstersauger WV 5 Test

Entweder man liebt es oder man hasst es, Fenster putzen. Wir haben uns den Kärcher Fenstersauger WV 5 angesehen und getestet. Macht Fenster putzen mit einem elektrischen Fenstersauger mehr Spaß und geht es schneller? Wir haben uns dabei den Lieferumfang, den Zusammenbau und die Anwendung in der Praxis im Kärcher WV 5 Test angesehen.

Lieferumfang und Zubehör vom Kärcher Fenstersauger WV 5

Im Lieferumfang enthalten war bei dem Premium Fenstersauger zwei Saugdüsen in unterschiedlicher Größe, ein Sprühkopf, eine Flasche, zwei Aufsätze für die Flasche und ein Wischtuch. Ebenfalls mit dabei der Fenstersauger selbst, ein Ladegerät und die ersten 20 ml Reinigungsmittel. Ebenfalls beiliegend eine Aufbau- und Bedienungsanleitung. Im Gerät selbst ist der Auffangbehälter für das schmutzige Wasser bereits eingesetzt. Auch der Akku befindet sich bereits im Gerät eingelegt.

lieferumfang kaercher wv5

Zusammenbau vom Kärcher WV 5 Akku Fenstersauger

Der Zusammenbau gestaltet sich recht einfach, zuerst wählt man sich eine der beiden Düsen aus. Dies hängt von der Breite der Fenster bzw. von der Fläche ab, die man beim Reinigen damit absaugen möchte. Wir haben für unseren Test bodentiefe Fenster gewählt und für die breitere der beiden Saugdüsen entschieden. Diese wird einfach per Klick auf das gelbe Saug-Modul setzt und arretiert sich.

Kärcher WV 5

Der Zusammenbau der Reinigerflasche ist ebenfalls denkbar einfach. Zuerst nehmen wir uns die Flasche in die Hand und setzen im Anschluss den Halter für das Wischtuch auf, schrauben diesen handfest drauf und ergänzen das Ganze mit dem Sprühkopf. Dieser wird ebenfalls aufgeschraubt und erinnert an einen normalen Sprühkopf einer Fenstereiniger-Flasche. Bevor wir den Sprühkopf aufgeschraubt haben, wurde die Falsche mit dem mitgeliefertem Reinigungsmittel befüllt und mit Wasser aufgefüllt.

Video vom Zusammenbau

Fenster Putzen – Kärcher Fenstersauger WV 5 Premium

Zuerst wird das Fenster normal mit der Sprühflasche befeuchtet und wie üblich mit dem Tuch gereinigt. Der Sprühkopf ist dabei unter dem Wischtuch angebracht, so kann beim Herunterziehen von der Wischeinheit auf bedarf Reinigungsflüssigkeit auf das Fenster gesprüht werden. Dies passiert händisch mit einem normalen Pumpsystem, ohne Akku, nicht elektrisch. Nachem das Fenster normal gereinigt wurde, kommt der Fenstersauger zum Einsatz. Der Akku ist geladen und soll nach Hersteller für 35 Fenster ausreichen. Einen normalen Haushalt kann damit also durchaus mit einer Akkuladung wieder zu mehr Licht und sauberen Fenstern verhelfen. Ob der Akku vollständig geladen ist, wird über 3 grüne Streifen über dem Ein- und Ausschalter angezeigt.

Das schmutzige Wasser vom Fenster saugen

Das jetzt noch nasse, aber gereinigte Fenster muss im nächsten Schritt getrocknet werden bzw. das Wasser mit abgezogen werden. Wir haben bislang immer mit Pappiertüchern gearbeitet und hatten nach 4 großen Fenster durchaus einen kleinen Haufen Papiermüll. Der Kärcher WV5 Premium Fenstersauger schafft dies jetzt jedoch ohne den Einsatz zusätzlicher Tücher. Er wird auf das Fenster gelegt und über den Ein- und Ausschaltknopf gestartet. Es ertönt ein kleinen Gebläse und der Sauger ist betriebsbereit. Damit die Gummilippe vom Sauger nicht auf die Gummielippe der Fenstergummis kommt, kann an den Saugdüsen ein Abstandhalter individuell eingestellt werden. Dies machen wir, damit der Sauger mit seiner ganzen Fläche aufliegt und keine Luft zieht.

Saugdüse vom Kärcher WV 5 Premium mit Abstandhalter

Wir starten oben links in der Ecke und ziehen den Sauger nun kontinuierlich und langsam über die noch nasse Scheibe. Unten angekommen, haben wir die erste trockene Bahn. Jetzt setzen wir den Kärcher wieder oben auf das Fenster, leicht versetzte zur ersten Bahn und ziehen wieder gleichmäßig bis nach unten. Das machen wir solange, bis das Fenster trocken ist. Der Kärcher Fensterreiniger saugt das Wasser vom Fenster und speichert es im Auffangbehälter.

Bodentiefe Fenster & Fenster mit tiefer Fensterbank

Wir haben Terrassentüren gereinigt und sind dabei auf eine Schwachstelle gestoßen. Den Kärcher konnten wir nicht komplett über das Fenster bis nach unten ziehen. Hier war der Fußboden im Weg. Wir haben den Sauger also umgesetzt und die untere Kante von Link nach Rechts angezogen. Hierbei können streifen auf dem Fenster entstehen. Diese Streifen waren bei uns auch bei den ersten Fenstern zu sehen. Ist die Fensterbank zu dick, kann diese ebenfalls im Weg sein. Im Weg heißt dabei, dass man den Kärcher nicht ausreichen weit und im richtigen Absaugwinkel nach unten ziehen kann. Bei uns kam der WV 5 auch bei Fenster mit Rundungen, wie z.B. bei den Fenstern in unserer Haustür, an seine Grenzen.

Die Gummilippe vom Saugaufsatz

Damit die Feuchtigkeit optimal zum Saugschlitz geleitet wird, hat die Gummilippe kleine Kerben. Hierdurch wird das Wasser direkt zum Saugschlitz geleitet und kann aufgesaugt werden.

Technische Daten – Kärcher WV 5 Premium Fenstersauger

Der Hersteller gibt diese technischen Daten zum Gerät an:

  • Akku-Reinigungsleistung: ca. 35 Fenster (ca. 105 m²)
  • Schmutzwasserbehälter: 100 ml
  • Akkuladezeit: 185 min,
  • Gewicht inkl. Akku: 0,7 kg
  • Düsenbreite: 280 mm / 170 mm

Einsatzgebiet vom Kärcher Fenstersauger

Kärcher selbst gibt an, dass der Sauger für glatte Flächen einzusetzen ist und nennt dabei folgende Beispiele: Glasscheiben, Spiegel und Fliesen. Es muss dabei nicht immer ein Fenster oder eine Tür sein, auch der Glastisch oder der Badezimmerspiegel kann dabei mit dem Kärcher WV5 gereinigt werden. Weitere denkbaren Flächen ist z.B. auch ein Whiteboard oder die Herdplatte aus Glas. Ideal für große Fensterflächen wie im Wintergarten oder beim Reinigen von Autoscheiben. Es gilt dabei jedoch auf die Hinweise des Herstellers zu achten, grobe Verschmutzungen sind vor vor Absaugen zu entfernen. Der Kärcher WV 5 ist kein Staubsauger und sollte ebenfalls nicht mit großen Mengen Wasser belastet werden. Weiteres dazu findet sich im Handbuch.

Fazit zum Kärcher Fenstersauger WV5 Test

Bei unserem ersten Fenster hatten wir durchaus noch ein paar Streifen, bei Fenster 2 und 3 waren diese schon deutlich weniger vorhanden und ab Fenster 4 konnten wir tatsächlich streifenfrei arbeiten. Der Umgang mit dem Fenstersauger braucht wenig technisches Know How und ist so einfach wie ein Handstaubsauger zu bedienen. Mit wenig Übung kann man die Fenster schnell und streifenfrei reinigen. Es fällt weniger Papiermüll an oder man kann auf einen Lappen zum Nachwischen verzichten. Das schmutzige Wasser im Auffangbehälter zeigt, dass der Kärcher Fenstersauger das Schmutzwasser aufsaugt und vom Fenster entfernt. Es kommt beim Absaugen sehr auf die richtige Wassermenge auf dem Fenster an, ist dies zu trocken, können schneller Streifen entstehen. Wird zu viel Wasser genutzt, kann der Sauger nicht alles aufnehmen.

Als Fensterputzmuffel bekommt man mit dem Sauger eine sehr gute Hilfe an die Seite. Wer seine Fenster bereits über Monate nicht geputzt hat, darf natürlich beim ersten Putzen keine Wunder erwarten. Der Fenstersauger ist dafür da, das Schmutzwasser abzusaugen, das reinigen der Fenster wird herkömmlich erledigt. In unserem Test hat der Kärcher Fenstersaugr gute Arbeit geleistet und unter Berücksichtigung der erwähnten Hinweise zu Bodentiefen und Fenstern mit Rundungen, wurde das gewünschte Ergebnis erbracht.

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Stand: Okt 17, 2017 16:02 Uhr
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