Rosenbogen im Garten richtig verankern

Rosen im Garten

Viele Kletterpflanzen können nicht allein und benötigen deshalb eine Hilfe. Beliebt sind hier Rosenbögen die man für sämtliche Pflanzen nutzen kann die nicht allein den Weg nach oben finden. Beliebt natürlich vor allem bei Kletterrosen. Auch Blauregen kann wunderbar am Bogen wachsen. Wichtig ist jedoch die Verankerung im Boden. Stimmt diese nicht, ist der Rosenbogen schnell instabil.

Damit der Rosenbogen mehr Struktur in den Garten bringt und man die Blicke direkt auf die Wege lenkt, sollte eine stabile Verankerung im Boden gewährleistet sein. Ein Boden kann bei starkem Bewuchs schnell instabil werden. Dafür sorgt unter anderem das Gewicht der Pflanzen. Die Blätter von Rosen stehen wie kleine Segel direkt im Wind und nehmen die Kraft spürbar entgegen. Hier herrschen schon bei kleineren Winden deutlich erhöhte Kräfte auf die Rankhilfe.

Wozu dienen Rosenbögen im Garten?

Man kann sie für verschiedene Zwecke nutzen. Häufig findet man einen Rosenbogen in Parks als Durchgang und genau das geht auch im eigenen Garten. Der Rosenbogen kann ein einfacher Durchgang im eigenen Garten sein. Da es auch Bögen mit integrierten Türen gibt steht dem nichts im Wege den Rosenbogen als Gartentor zu verwenden. Seit einigen Jahren sind auch Bänke innerhalb der Bögen erhältlich. Somit kann man eine neue Sitzmöglichkeit im Garten schaffen.

Rosenbogen richtig verankern

Meistens ist es die beste Lösung den Rosenbogen im Boden zu verankern. Dazu sollte man sich Beton anmischen (Verhältnis 1 zu 4) oder bereits fertige Mischungen aus dem Baumarkt holen. Man benötigt für einen normalen Rosenbogen vier Löcher im Boden. Jedes Loch sollte mindestens 50 bis 60 cm tief sein. Zwar schreiben manche Hersteller es würde reichen den Bogen einfach in dieser Tiefe in die Erde zu stecken, doch Erfahrungen zeigen es anders.

Besser man nimmt sich nun ein Stück Fallrohr oder ähnliches Material mit einem Durchmesser von mindestens 20 cm und füllt dieses mit Beton auf. Versenken Sie den Beton mit dem Fallrohr im Boden und setzen Sie den Rosenbogen an allen vier Füßen gerade in die Löcher. Kontrollieren Sie den Stand mit einer Wasserwaage. Sollte die Wasserwage zu kurz sein kann man diese mit einem Brett künstlich verlängern.

Rosenbögen aus Holz haben meist bei der Lieferung noch Bodenanker dabei. Durch diese kann man die Produkte tatsächlich oft ohne Beton im Boden verankern. Wohnt man aber durchaus in einer windigen Region sollte man darüber nachdenken dennoch Betonfüße zu bauen.

Rosenbögen sind eine gute Möglichkeit um die Gartengestaltung noch kreativer anzugehen. Im Garten kann durch einen Bogen zum Beispiel der Blumen- vom Nutzgarten abgetrennt werden. Wenn man den Bogen als Gartentür verwendet werden Besucher bereits durch wunderschön blühende Rosen oder andere Kletterpflanzen begrüßt.

1 Kommentar

  1. Danke Soeren für den Tip mit der Beton Idee.
    Hatten uns bei hagebaumarkt Leipzig einen schönen romantischen Rosenbogen aus Stahl gekauft, nur hat dieser leider in unsere Erde keinen halt gefunden. Aber dank Fallrohr und Beton ist jetzt alles Sicher und Unwetter beständig.

    Grüße Susi

Kommentare sind deaktiviert.