Maidura Astscheren Test – Bypass & Amboss im Vergleich

Maidura Astscheren Test

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Der Hersteller Maidura hat aktuell 2 verschiedene Astscheren im Angebot, die Modelle „Bypass“ und „Amboss“. Wir testen beide Astscheren und stellen die Unterschiede der Modelle vor. Dabei gehen wir wie gewohnt auf die Verarbeitungsqualität, den Umgang in der Praxis und auf die Haptik ein. Beide Modelle können sich im Maidura Astscheren Test miteinander messen und ihre eigenen Vorteile herausstellen.

Lieferumfang (und Zusammenbau)

Normalerweise schreiben wir in diesem Absatz immer auf, welches Zubehör, Anleitungen und Hilfsmittel mitgeliefert werden. Diese Astscheren kommen ohne all diese Dinge aus. Sie werden fertig und einsatzbereit geliefert und kommen ohne einen Zusammenbau aus. Einfach auspacken und losschneiden. Der Schneidkopf ist mit einem Schutz abgedeckt der auch nach dem Äste schneiden wieder als Schutz aufgesetzt werden kann.

Haptik und Verarbeitung der Maidura Astschere

Beide Schneidwerkzeuge sind sehr leicht. Nimmt man die Geräte in die Hand, ist man angesichts der Größe positiv vom Gewicht überrascht. Möglich scheint dies durch eine durchdachte Auswahl des Materials zu sein. Die langen Griffe bestehen aus einem Aluminiumprofil und der Kopf und das Schneidwerkzeug aus hartem Stahl mit Antihaftbeschichtung.

Kopf und Messer an Astschere Maidura

Diese Kombination ergeben ein Gesamtgewicht von nur 0,85 kg beim Modell Bypass und 1,44 kg beim Modell Amboss. Das Modell Amboss ist damit eine wahre Baumschere. Die Griffe sind aus Kunststoff, haben eine rutschfeste Ummantelung aus Gummi und liegen gut in der Hand. Die Klingen sind Rostfrei, so der Hersteller. Damit der Ast einen guten Halt hat und nicht so schnell heraus rutscht, ist der untere Teil der Schneide etwas angeraut. Wir haben beide Gartengeräte für mehrere Tage Sonne, Regen, Schnee und Eis ausgesetzt. Alle eingesetzten Materialien haben dabei keinen Rost angesetzt.

Die Verarbeitung beider Maidura Astscheren ist gut. Die Übergänge von zwei verschiedenen Materialien sind sehr sauber und es gibt keine ungewollt scharfen Kanten.

Übergang verschiedene Materialien an Astschere

Die Astscheren haben beide ein Getriebe um durch den Einsatz von wenig Kraft eine hohe Kraftübertragung auf den Ast herzustellen. So sind Äste mit bis zu 5 cm Durchmesser kein Problem. Bei beiden Modellen sind die Klingen so befestigt, dass diese zum Schärfen gelöst und entnommen werden können. Dazu müssen lediglich die Schrauben der Klingen gelöst und diese herausgenommen werden. Der Schneidkopf schließt und öffnet sich problemlos und wirkt auf den Punkt. Die Klinge sitzt gerade und beim Schließen ergibt sich keine Lücke.

Maidura Bypass unterschied zu Maidura Amboss

Beide Astscheren unterscheiden sich. Ein Unterschied ist der mögliche Astdurchmesser der geschnitten werden kann. Je nach Baumbestand, Hecke und anderen Ästen, kann dies durchaus ein Kaufentscheid sein. Wer nur kleine und dünne Äste im Garten hat, kommt gut mit der Bypass aus. Im Anschluss können Sie die Äste bequem durch den Gartenhäcksler schieben.

Maidura Bypass Amboss Vergleich

Die Bypass schafft Äste bis zu einer Dicken von 3,1 cm und das Modell Amboss hat Kraft für Äste bis 5 cm Durchmesser. Dies hat zu einem mit der unterschiedlichen Klingenlänge als auch mit der Grifflänge zu tun. Die Bypass hat eine 8 cm lange Klinge und eine Gesamtlänge von 63 cm, wobei das Maidura Amboss Modell eine Klingenlänge von 7,5 cm und eine Gesamtlänge von 76 cm aufweist – Hierbei handelt es sich um die Angaben des Herstellers Maidura.

Wichtige Details im Überblick

  • Bypass: bis zu 3,1 cm Astdicke
  • Amboss: bis zu 5 cm Astdicke
  • Bypass: Länge ca. 63 cm
  • Amboss: Länge ca. 76 cm
  • Bypass: Gewicht ca. 0,85 kg
  • Amboss: Gewicht ca. 1,44 kg

Fazit zum Maidura Heckenscheren Test

Beide Astscheren haben auf ihrem Einsatzgebiet gute Arbeit geleistet. Mit der Bypass haben wir uns der Buchenhecke und Kirschlorbeer gewidmet. Die Astschere Amboss durfte sich an einer Tanne und Buche beweisen. Je dicker der Ast und je härter das Gehölz, umso mehr Kraft muss natürlich aufgebracht werden. Hierbei punktet das Modell Amboss, dass mit den längeren Griffen auch eine höhere Hebelwirkung hat. Kein Rost ist gerade im Outdoor und Gartenbereich immer sehr wichtig, hier punkten ebenfalls beide Baumscheren.

Handgriff Maidura Astschere

An den Griffen haben wir kleine und minimale Spritznasen beim Kunststoff entdeckt, die die Funktion jedoch in keinster Weise beeinflussen. An dieser Stelle wird lediglich die sonst sehr gute Optik etwas gebrochen. Spätestens nach dem ersten Gebrauch sollten dies gänzlich irrelevant sein. Uns haben beide Astscheren beim Praxistest im Garten überzeugt.

Für den Heimbedarf ist man mit diesen Modellen gut ausgestattet und kommt damit in kleinen und größeren Garten wunderbar zurecht. Wem diese Modelle nicht zusagen, der findet in unserem Astscheren Test weitere Hersteller aufgeführt.

– Fortsetzung folgt –