Gartenarbeit im März

Gartenarbeit im März
Gartenarbeit im März

Es gibt viel zu tun, damit der hauseigene Garten im Frühjahr wieder richtig farbenfroh und aufgeräumt aussieht. Wir geben Ihnen wichtige Tipps, was Sie bereits im März im Garten erledigen können.

Narzissen teilen

Damit Ihre Narzissen jedes Jahr viele Blühten bringen, müssen sie regelmäßig geteilt werden. Im März ist dafür ein guter Zeitpunkt. Narzissen vermehren sich selbst. Dadurch existiert der Irrtum, man müsse sich gar nicht um die Vermehrung kümmern. Die Zwiebeln produzieren immer neue Tochterzwiebeln, die sich direkt an der Mutterzwiebel anschmiegen. Abtrennen können sich die Zwiebeln nicht allein. Dadurch gehen die Nährstoffe und das Wasser stets für alle Zwiebeln zusammen drauf. Was den Narzissen viel Energie raubt. So passiert es, dass plötzlich mehr grüne Blätter anstatt Blühten an den kleinen Pflanzen sind.

Um die Nährstoffe für alle Zwiebeln ausreichend anzubieten, müssen einfach nur die Zwiebeln getrennt werden. Dazu die Pflanzen mit dem Spaten ausgraben und soweit teilen, bis es Bündel mit jeweils vier bis fünf Zwiebeln sind. Im Abstand von mindestens 25 cm können die Narzissen dann wieder vergraben werden.

Rasen kalken

Im März kommt auch der Rasen dran. Die erste Rasenpflege beschränkt sich auf Neutralisierung des Bodens. Dazu kommt für gewöhnlich „Grün-Kalk“ zum Einsatz. Dieses Granulat wird mit einem Düngerstreuer auf dem Rasen gleichmäßig verteilt. Da der Boden neutralisiert wird, kann er Nährstoffe wieder optimal aufnehmen und die Graswurzeln werden gut versorgt. Außerdem enthält der Rasen Magnesium um das sorgt für schöne grüne Halme.

Warten Sie nach dem Kalken bitte mindestens vier Wochen, bevor Dünger auf den Rasen kommt. Sollten Sie den Rasen zu früh düngen, entzieht der Kalk dem Dünger den Stickstoff. Dünger kommt für gewöhnlich aber erst ab Mitte April auf den Rasen. Lesen Sie dazu unseren Artikel „Rasen düngen: Wann, wie und wie oft“.

Rosen pflegen

Ende März, wenn der richtige Winterfrost vorüber ist, kann man Rosen schneiden und die abgestorbenen Zweige entfernen. Dazu wird bis ins frische Grün zurück geschnitten. Bevor die Rosen austreiben muss Dünger zugeführt werden. Dazu eignet sich der Komposthaufen im eigenen Garten bestens. Alternativ gibt es auch speziellen Rosendünger im Baumarkt oder Fachhandel. Bis zum Juni haben die Rosen nun genug Energie und bekommen erst dann erneut Dünger.

Hochbeete auffüllen

Über die Zeit sackt die Erde im Hochbeet ab. Teilweise ist dies sogar jährlich sehr deutlich zu spüren. Um dem Boden neue Nährstoffe zu geben und um das Hochbeet wieder zu füllen, geben Sie bitte Kompost ins Hochbeet. Bitte geben Sie den Kompost unter die erste Erdschicht. Das Hochbeet ist anschließend sofort für die kommende Saison vorbereitet und Sie können mit der Aussaat bereits starten.

Radieschen im Gewächshaus

Endlich kann die Aussaat für Radieschen beginnen. Auf der Fensterbank oder im Gewächshaus kann das Gemüse im März im Topf wachsen. Die Samen werden in einer Stückzahl von zwei bis drei pro Loch, auf mit Erde gefüllten Topfplatten angesetzt. Sobald mindestens 2 cm Grün aus der Erde blickt, können die Sämlinge getrennt und einzeln in Töpfen gepflanzt werden. Nach sechs bis sieben Wochen können die Radieschen schon geerntet werden. Vorab müssen sie regelmäßig Wasser bekommen und nach etwa drei Wochen sollten sie eine Dosis Flüssigdünger zur Stärkung kriegen.

Teich reinigen

Der Gartenteich wird gereinigt. Wer im Herbst Laubschutznetze angebracht hat entfernt diese nun wieder. Laub und andere Reste auf der Wasseroberfläche werden mit dem Kescher abgetragen und entsorgt. Die Pflanzen am Ufer werden artgerecht zurückgeschnitten, Laub am Uferbreich kann mit einem Laubsauger aufgenommen werden.

Fazit

Der März bietet viele Möglichkeiten der Gartenarbeit. Sträucher können geschnitten werden und Rasenpflege ist ein großes Thema. Viele Gartenbesitzer beginnen auch im März das Vertikutieren. Ob das überhaupt sinnvoll ist, muss vom Zustand der Rasenfläche abhängig gemacht werden. Regelmäßiges Vertikutieren ist im heimischen Garten i.d.R. komplett überflüssig und bewirkt mehr Nachteile als Vorteile.

Titelbild: Montypeter / shutterstock.com