Der Blasenbaum

„Der Blasenbaum“ – das klingt, wie aus einer Fabel, in der es um Feen geht, in einem wundersamen Land, fernab unserer Realität. Wenn Du ihn Dir vorstellen müsstest hättest Du dieses Bild im Kopf: Lauter kleine, hübsche, hellgrüne Lampions die in Massen von einem kräftigen Baum baumeln, unter denen sie kleine Fabelwesen verstecken können, um nicht entdeckt zu werden. Die Blasenesche, wie sie auch genannt wird, kommt tatsächlich aus einem zauberhaften Land, ein bisschen vor unserer Zeit: Nämlich China. Der Blasenbaum kann sowohl als Baum, als auch als Strauch gehalten werden. Er zeichnet sich aus durch seine Rispen, doch dazu später mehr. Der Seifenbaumartige der Gattung Koelreuteria ist ein derart faszinierender Zierbaum, dass ich ihn Wert fand, genauer unter die Lupe genommen zu werden.

Die Beschreibung

Die Blasenesche war mir bis vor kurzem gar nicht bekannt, sodass auch ich mich erst ein bisschen mit Baumkunde befassen musste.

Die Früchte würde ich wie Lampions beschreiben, ähnlich der Physalis. Darin sind die Samen verborgen, aus denen neue Bäumchen und Sträucher entstehen. Somit gilt dieser Lampion als Kapselfrucht. Der samen selbst ist schwarz und pro Kapsel sind ein bis drei Samen verborgen. Diese blasenähnlichen Früchte sind eher grün, manchmal etwas bräunlich und verbringen auch den Winter am Baum oder Strauch hängend.

Zur Hochsaison besticht dieser aus China stammende Baum oder Strauch sofort mit den zahlreichen, kleinen, hellen Lampions. Dir wird auffallen, dass Du das selbst auch schon mal gesehen hast, wenn Du darüber nachdenkst. Vorrangig in Parkanlagen erfreut er sich steigender Beliebtheit.

Das Blattwerk ist rispig, es gibt also also pro Ästchen mehrere, seitlich wechselständig angeordnete Laubblätter. Diese sind gesägt oder wenigstens kerbig. Paarig müssen sich nicht automatisch sein. Die Laubblätter selbst sind dunkelgrün, bis zu 15 Blätter findest Du an einem Ästchen. Im Frühjahr jedoch sind die Blätter rot und im Herbst färben sie sich gelb bis orangefarben.

Die Blüten wirken beinahe wie die, einer welkenden Forsythie. Die Blütenstände ordnen sich auch in Rispen an: Bis zu 40 Zentimeter lang wird eine solche Rispe, sodass Du pro Rispe sehr viele, kleine, gelbe Blüten finden wirst.

Der ideale Standort

Generell kann der Blasenbaum (oder auch Strauch) als immergrün bezeichnet werden. Bis minus 20 Grad Celsius verträgt der stämmige Chinese. Der Baum blüht im Gegensatz zu vielen seiner Artgenossen erst gelb im Frühjahr und dann später grün.

Staunässe solltest Du meiden und der Boden bedarf nicht all zu vieler Kriterien: Von leicht sauer bis kalkhaltig verträgt der Baum oder Strauch. Sonne mag der Chinese allerdings gerne, also meide bitte den Schattenplatz. Gut wäre es auch, wenn Du ihn so platzierst, dass er etwas windgeschützt steht.

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Stand: Jun 26, 2017 08:49 Uhr
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Foto © E. Schittenhelm – Fotolia.com

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